herzblutTiernahrung
Franzi in herzblut-Jacke mit Dexter auf einem Waldweg
seit 2018
mit Herzblut dabei
Über uns

WIR sind Herzblut

Ich bin Sven. Zusammen mit meiner Frau Franzi und unseren Hunden sind wir Herzblut – ein Familienbetrieb aus Türkheim, seit 2018. Wie es dazu kam, fängt lange vorher an.

2009 haben Franzi und ich uns kennengelernt, und im selben Jahr kam Lera zu uns – eine Tschechoslowakische Wolfshündin, in Russland geboren. Sie hatte dort einen Brand im Tierheim überlebt und war über Umwege in Deutschland gelandet. Für uns war es Liebe auf den ersten Blick, für Lera dauerte das Vertrauen deutlich länger. Sie war menschenscheu, und beim Fressen hat sie uns über Jahre auf Trab gehalten: Napf hinstellen reichte nicht. Es brauchte gutes Zureden – und eine Scheibe Parmaschinken obendrauf, sonst lief nichts. Ich habe so ziemlich jede Sorte durchprobiert, die es gab. Wirklich geholfen hat keine. Dann war da noch Spike, unser Colli-Leonberger-Mischling vom Bauernhof – der komplette Gegenentwurf. Er hätte vermutlich auch den Karton mitgefressen. Zwei Hunde, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten, und bei beiden dieselbe Frage, die mich nicht mehr losließ: Was steckt da eigentlich wirklich drin?

Lera, unsere Tschechoslowakische Wolfshündin, vor Bergpanorama
Lera – der Grund, warum alles begann.

Aus Neugier wurde Wissen

2013 habe ich beim Marktführer der Branche angefangen zu arbeiten und dabei einiges gesehen, das man als Kunde nie zu Gesicht bekommt. Franzi ist parallel tiefer eingestiegen: erst die Ausbildung zur Tierheilpraktikerin, dann zur Hundetrainerin, 2016 schließlich zur Ernährungsberaterin für Hunde auf BARF-Basis. Je mehr wir wussten, desto klarer wurde mir: So, wie Hundefutter meistens gedacht ist, konnte es nicht das Richtige sein. Statt mich weiter zu ärgern, haben wir angefangen, es selbst besser zu machen – und holten uns Verstärkung. Blake und Dexter kamen ins Team.

Sven mit Dexter am Seeufer
Sven mit Dexter.

Die ersten Gläser standen in unserer Küche

Losgegangen ist es ganz klein: in unserer eigenen Küche, am BARF-Prinzip orientiert. Ähnliche Zusammensetzung wie beim Barfen, nur eingekocht und ins Glas gefüllt. Wir haben getestet, verworfen, neu angesetzt – so lange, bis die Rezepturen standen, die unsere Hunde ohne Zicken angenommen haben. Das war der Moment, in dem Herzblut wirklich entstanden ist. Später haben wir gemerkt, dass sich Futter im Glas nur schwer verkaufen lässt – also wurde daraus die Dose, die alle kennen. Produziert wird heute nach unseren Rezepturen in Deutschland, aber der Gedanke von damals ist geblieben.

„Gutes Futter braucht keine Beratung.“

Das ist bis heute mein Leitsatz. Wir wollten weg vom Fachhandel, weg vom Verkaufsgespräch, bei dem einem erklärt wird, was angeblich gut ist. Man sollte am Etikett selbst erkennen können, was im Napf landet: eine klar benannte Proteinquelle, offen deklariert, nichts versteckt. Reingehen, Dose umdrehen, lesen, verstehen. Mehr braucht es nicht.

Und heute?

Unsere strengsten Tester sind Blake und Dexter. Blake, unser Altdeutscher Schäferhund, isst mit Bedacht – bei ihm muss es stimmen, sonst bleibt der Napf voll. Dexter, unser Deutscher Schäferhund, macht es umgekehrt und räumt weg, was nicht niet- und nagelfest ist. Zwischen den beiden liegt genau die Bandbreite, an der wir jede Rezeptur messen.

Blake, Altdeutscher Schäferhund von herzblut Tiernahrung
Blake – Altdeutscher Schäferhund, der bedächtige Esser.
Dexter, Deutscher Schäferhund von herzblut Tiernahrung
Dexter – Deutscher Schäferhund, der Staubsauger auf vier Beinen.

Lera und Spike sind nicht mehr bei uns. Aber sie waren der Anstoß für alles, was danach kam – ohne die beiden gäbe es Herzblut nicht.

Lern unser Futter kennen

Eine Proteinquelle pro Sorte, offen deklariert, nichts Verstecktes.

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